Torture Squad (Trash/Death Metal, BR)
Dass es in Brasilien mehr als knappe Bikinis und sonnenüberflutete Strände gibt, wissen Metalfreunde längst. Torture Squad
sind seit Jahren ein Aushängeschild des Death/Thrash und sie liefern
alles, was diesen ausmacht: genickbrechende Riffs, mörderische Vocals
und schwere Drums sowie hier und da eingängige Parts. Das 2007er Wacken
„Metal Battle“ konnten sie gegen 15 andere internationale Acts für sich
entscheiden. Gerade auf ausgedehnter Europatournee unterwegs, werden sie
auch für unsere Death/Thrash Liebhaber ein garantierter Höhepunkt.
Horror And Torture!
The Unseen (Hardcore-Punk, USA)
„Boom – Zack, iiiiiin de Gouschn!“ - das ist ihre
Attitüde. Und die brauchen sie bei 193 Liveauftritten alleine im Jahr
2004!! Die knackigen Shouts von Mark Unseen und die makellose
Hardcore-Punk-Performance der restlichen Combo beweisen einmal mehr:
„Punk’s not dead“. In Boston im Jahre 1993 gegründet, haben The Unseen
nicht nur Nordamerika und Mexiko, sondern bereits auch Europa, Japan
und Australien mit Größen der Szene wie Rancid, Hatebreed und Sick Of It
All bespielt. Wehe jenen, welche diese Band „ungesehen“ an sich
vorbeiziehen lassen!
The Bottrops (Punkrock, D)
Deutschsprachiger Punkrock wie er „alle Zäune
niederreißt und die versprengten Stämme der Unterhunde
zusammenschweißt“! Hä!? Na gut, von Anfang an: Es war einmal eine
Gruppe, die mir nichts, dir nichts derbe und sarkastisch des Weges daher
terrorisierte. Wie der Phönix aus der Asche, so erhoben sich The Bottrops
aus den Ruinen der Terrorgruppe und entschlossen sich 2006 gemeinsam
die Kleingarten-Dosenpfandraunzer ins Visier zu nehmen. Eingängige
Melodien, die durchaus auch Pogotauglichkeit an den Tag legen, sowie
Refrains, die zum Mitgrölen einladen! Bam, Oida!
Karras (Hardcore/Metal, D)
Mit Karras fällt es leicht, die so genannte
„Frauenquote“ zu erfüllen, stehen neben dem Shouter doch drei
bildhübsche Metalgirls an den Instrumenten. Ein Schelm, wer hierbei an
einen PR-Gag denkt. In feinster Manier wird hier Hardcore und Death
Metal zu einem Konstrukt der Stile vermengt. Auf den ersten Blick nichts
Neues, erzeugt die Band jedoch einen sehr tighten und atmosphärischen
Sound der sie von ihren Anfängen an aus der breiten Masse herausragen
lässt. Alles in Allem eine Band, die ausnahmsweise nicht nur was für's
Ohr ist!
Folkstone (Folkmetal, I)
Der Bandname ist hier Programm - Folkstone spielen
stimmungsvollen Folkmetal, der vor positiver Energie nur so strotzt.
Mittelalterliche Harmonien und Metalriffs begleiten die klaren und
übergeordneten italienischen Vokals. Das achtköpfige Kollektiv aus
Bergamo bedient sich sämtlicher genretypischer Instrumente wie
Dudelsack, Bombarde und Harfe, die den Metal gekonnt zusammenhalten. Sie
bezeichnen ihre Shows als eine Mischung aus „extremer Mittelalter Metal
Musik“, Feuerspielen und Bier. Also hoch die Krüge!
Bud Spencer (Rock'n'Roll, HR)
Dass etliche Sauzipfrocks Crewmitglieder „die hard“ Bud Spencer
(Schauspieler; Anm. d. Red.) -Fans sind, dürfte kein großes Geheimnis
sein, jetzt wird’s halt offiziell. Und dass diese wunderbar rotzige
Punk’n’Roll Band den gleichen Namen gewählt hat, dürfte auch kein reiner
Zufall sein. Sei’s drum, eine Portion „Schweinerock“ wird hier in
Kroatisch oder Englisch serviert und Themengebiete vom Saufen bis zu
sexuellen Perversionen werden gekonnt abgehandelt. Sauzipf-Herz, was
willst du mehr?
Zippo (Stonerrock, I)
Die Bezeichnung „Stoner Rock“ wurde in den letzten Jahren leider viel zu
sehr in den Dreck gezogen, missbraucht und viel zu oft als falscher
Hase verkauft. Aber mit Bands wie Zippo kann man sie
wieder stolz in den Mund nehmen. Unbändiger und vor Kraft strotzender
Sound überflutet jedes Individuum, welches die Ohren und vor allem das
Herz für diese Musik öffnet. Eine Band, die Stonerrock in all seinen
Facetten und Färbungen durchlebt, von voluminösen Riffwänden bis zu
apathisch verträumten Parts, die auf eine Reise ins Rockuniversum
einladen.
Doomraiser (Doom Rock/Metal, I)
Doomraiser wollen das Genre nicht
neu erfinden, ihre Intention ist es, die Fackel des traditionellen
Doommetal in würdiger Art und Weise weiterzureichen; und sie haben’s
drauf. Schwerer, zähflüssiger und alkoholschwangerer Doom ist ihr Deal.
Den Katakomben Rom’s entstiegen, machen sie bereits seit 2003 gemeinsam
den ultimativen Soundtrack für alle „Höllenjünger“. Die diversen
Doommetal-Festivals aufzuzählen, die sie über die Jahre in ganz Europa
mit ihrer Präsenz bereichert haben, würde hier bei weitem den Rahmen
sprengen. „Hell Yeah!“
BulBul (Noise-Rock, A)
Sprechen Sie „Huhn“? *Ba-gock*! Genau, ich sehe wir verstehen uns. Wenn
Sie bereits diesen geistigen Level erreicht haben, dann sind Sie für das
BulBul Universum mehr als bereit. Ihre Musik mithilfe
eines Textes beschreiben zu wollen ist ca. so dankbar, wie wenn man den
Geschmack eines Limonengras-Risottos aufzeichnen sollte. Bereits seit 10
Jahren sorgen die Herren DDKERN, DERHUNT und RAUMSCHIFF ENGELMAYR für
reichlich Frischzellenkur in der heimischen Noiserockszene. Wir freuen
uns jedenfalls SEHR, euch dieses Gustostückerl endlich auch auf der
Sauzipfrocks Bühne präsentieren zu dürfen, denn Zeit wird’s!!
Fuzz Manta (Hardrock, DK)
Lene kennt die Bretter der Sauzipfrocks Bühne schon recht gut, war sie
hier doch schon mit „The Davolinas“ und „Cherry Overdrive“ vertreten.
Und unter anderem aus Mitgliedern dieser beiden Bands besteht eines der
neuesten Projekte aus der Kopenhagener Rock- und Garageszene, Fuzz Manta.
Wie auch die anderen Projekte mit der charismatischen Frontfrau, so
zaubern auch Fuzz Manta einen sehr stimmigen Cocktail aus Rock, Blues
und einigen Prisen Stoner- und Fuzzrock. Wie nicht anders zu erwarten,
wieder mal eine äußerst feine Sache.
Misbegotten (Metal/Hardcore, A)
Diese „Mozartkugel“ wird so manchem im Halse stecken bleiben und das ist
gut so, Klassik hören könnt ihr im Altersheim. Hier wird Hardcoremetal
wie er sein soll geboten – Riffattacken, Doublebassergüsse,
herzzerreißende Shouts und natürlich die Stomp-Hardcore-Einlagen. Die
bereits seit dem Jahre 1993 bestehende Salzburger Combo hat eine sehr
durchwachsene und ereignisvolle Bandhistory hinter sich und wer die
Bands kennt, die sie schon supported haben (u.a. Obituary, Pro Pain u.
Hatesphere), weiß, dass hier Profis am Werke sind. Misbegotten sind bereit fürs Sauzipf Rocks; seid ihr auch bereit für diese Ladung Metal?
Zone Six (Psychedelic, D)
Ihr habt schon von Area51 gehört, aber noch nichts von Zone Six?
Also hat man euch auch erfolgreich getäuscht! Dies ist nämlich der
wahre Ort, wo unirdische Wesen das äonenalte Rezept für den ultimativen
Spacerock an uns Menschen, genauer gesagt an ein paar Leute in Berlin,
weiter gaben. 1997 gegründet, haben sie schon für viele
bewusstseinsvernebelnde und wahrnehmungsverzerrende Erlebnisse unter
ihren menschlichen Eidgenossen gesorgt. Ob sie mit ihrer Musik auch
unsere PA zum Schmelzen bringen oder lediglich euren Verstand, wird sich
noch weisen; wir sind gespannt.
Stereochrist (Southern Rock, HUN)
Wohl nicht ganz zufällig covern sie auf ihrem neusten Longplayer „Live
Like A Man (Die As A God)“ Down’s „Bury Me In Smoke“. Einerseits machen
sie so etwas wie die europäische Version des NOLA / Southern Rock Sounds
und andererseits klingt David Mako’s Stimme so wunderbar rauch- und
whiskeygeschwängert, ja er könnte glatt als Südstaatenami durchgehen.
Trotz aller, wohl schmeichelnd gemeinter Vergleiche, Stereochrist
müssen sich keineswegs hinter diesen verstecken, haben sie doch genug
Potenzial um auf ihren eignen musikalischen Beinen zu stehen! Let’s Ride
Blind!
Alix (Psychedelic Rock, I)
Eine weitere italienische Abwandlung des Themas Stoner gibt uns die Band Alix
zum Besten. Hier liegt der musikalische Schwerpunkt auf groovigen
Soundteppichen die mit reichlich fuzzigen Gitarren gewoben werden. Die
Band sticht im Besonderen durch ihre Sängerin heraus, die oftmals und
sicher nicht zu Unrecht mit PJ Harvey verglichen wird, auf jeden Fall
steht sie zu jeder Zeit über dem Soundgeschehen und gibt mit ihrer
Stimme einen besonderen Touch.
Veritas Mentis (Black/Death Metal, A)
Hier kommen wir zu „Hausgemachtem“. Im schönen Döbriach wurde im Jahre 1998 Veritas Mentis
gegründet und - obwohl mittlerweile durch einige Veteranen verstärkt -
ist und bleibt Döbriach ihr Zuhause. Besetzungswechsel gab es in ihrer
Bandhistory viele, mangels eines lebendigen Individuums musste auch
schon mal ein Haufen Schaltkreise hinter den Drums Platz nehmen. Einen
würzigen und unbarmherzigen Death- und Blackmetalmix geben die fünf
Burschen zum Besten. Ihr 2002er Longplayer „As God Rejects“ erhielt in
der Musikfachpresse durchwegs gute Kritiken. \m/
Thytopia (Metal/Trash, A)
Nuclear Guns (SZR 4) bzw. Katharsis (SZR 6) sind am heurigen Sauzipf Rocks als Thytopia
zurück. Auch wenn sie gerne den Namen wechseln (zuletzt wegen zu viel
Namenskonkurrenz am Musikmarkt), musikalisch bleiben sie sich stets
treu. Ihre Musik lässt sich keine Zwänge aufsetzen, sie kramen wie wild
in den Kisten namens „Rock“ und „Metal“ herum und holen alles raus was
ihnen gefällt um aus den verschiedensten Einflüssen ihren Stilmix
zuzubereiten. Gerade sind sie dabei ihr Debütalbum abzuliefern, da
dürfen wir uns wohl auf neues Material freuen.
Typhoon (Metal, A)
Tja, über Typhoon ein paar Zeilen zu schreiben ist gar
nicht so leicht. Weder Informationen oder gar Musik im Netz, noch so
etwas wie einen Tonträger nennen sie ihr Eigen. Da werden wir uns wohl
auf die wenigen Infos von Bandmitglied Dani (Bassist von Stonedhedge)
verlassen müssen, die da wären: einerseits sind in der Band „ois
studierte Leit“ (aha, gut zu wissen) und andererseits machen sie schon
seit sage und schreibe 15 Jahren gemeinsam Musik. Wir sind, zu Recht,
SEHR gespannt!
Patiocrash (Punk, A)
Von den Anfängen als „Shüwa“ in den frühen 90ern bis zum Alleingang der
Brüder Vogel seit dem Jahre 2003 - eine sehr bewegte Vergangenheit haben
sie allemal. Für ihre chaotischen Liveauftritte bekannt, die
gelegentlich auch von der Polizei abgebrochen wurden und bei denen das
Motto gilt „ein Indianer kennt keinen Schmerz“, produzieren Patiocrash
unheimlich energievollen und rohen, vom Seattlesound inspirierten,
Punk. GIXI und MUCH werden aller Voraussicht nach auch unsere Bühne
nicht im Geringsten schonen, und das ist gut so!
